Iran-Krieg treibt Ölpreis, Chinas neue Klimaziele, Erderwärmung hat sich stark beschleunigt

Shownotes

Diesmal mit Jonas Waack und Verena Kern

Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus treiben die Ölpreise weltweit nach oben – mit bislang unabsehbaren Folgen, auch fürs Klima. Höhere Ölpreise sind oft ein Anlass für weitere fossile Subventionen, können aber auch zu einem stärkeren Ausbau der Erneuerbaren führen.

China hat sich ein bescheidenes Klimaziel für die kommenden fünf Jahre gesetzt. Der weltweit größte Emittent von Treibhausgasen will lediglich die CO2-Intensität der Wirtschaft – also die Emissionen pro Einheit Wirtschaftsleistung – bis 2030 um 17 Prozent senken, nicht aber den CO2-Ausstoß insgesamt. Fachleute halten diese Pläne für "alarmierend lax".

Die Erderwärmung hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich beschleunigt, zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Die globale Temperatur ist demnach seit 2015 um rund 0,35 Grad angestiegen. In den Jahren davor – seit 1970 – waren es dagegen "nur" knapp 0,2 Grad pro Dekade.

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