00:00:00: Europa hat bereits
00:00:01: mehr als zwei Hundert Kilometer von der Railway-Line, unsere Länder zu verbinden, unsere
00:00:08: Regionen zu
00:00:09: verbunden und unsere Stadt zu verbünden.
00:00:12: Aber dank dem enormen
00:00:14: Arbeit
00:00:15: und den enormen Netzwerken, die wir haben, haben viele Europäer
00:00:19: immer noch einen reinen Traffik als kompliziert.
00:00:23: Wer mit dem Zug durch Europa fahren will, sitzt oft stundenlang an der Reiseplanung.
00:00:28: Das Suchen nach Verbindung ist kompliziert und das Buchen von Tickets umstädlich – deshalb hat
00:00:33: EU-Verkehrskommissar
00:00:35: Apostolos Tsitsikostas nun ein Paket auf den Weg gebracht, dass das Reisen über Ländergrenzen hinweg vereinfachen soll!
00:00:56: Wir sind der Klimanachrichten-Podcast von Klimareporter und der TATS.
00:01:00: Und wir sprechen immer über die drei wichtigsten Kliman Nachrichten der Woche!
00:01:05: Ich bin Susanne Schwarz, ich leite das Ressort Wirtschafts- und Umwelt der Tats.
00:01:09: Und ich spreche heute mit Sandra Kirchner vom Klimareporter.
00:01:12: Hi Sandra!
00:01:13: Hallo ihr hört das Klima Update vom fünftzehnten Mai zwanzigundsechsundzwanzig.
00:01:18: Das sind heute unsere Themen.
00:01:20: Die Bundesregierung hat beschlossen dass der CO² Preis in Deutschland nächstes Jahr nicht steigen wird.
00:01:26: Was das für das Klima bedeutet, gucken wir uns gleich an.
00:01:30: Dann reden wir über Warnungen vor einem heftigen El Nino dieses Jahr.
00:01:34: und zum Schluss geht es noch um das klimafreundliche Reisen mit dem Zug.
00:01:38: Das will die EU nämlich einfacher machen.
00:01:40: Super!
00:01:41: Lass uns anfangen.
00:01:42: Der CO-Zweibpreis für Benzin, Diesel-, Heizöl und Gas soll nächstes Jahr nicht steigen.
00:01:49: Darauf haben sich Union und SPD im Koalitionsausschuss in dieser Woche geeinigt.
00:01:54: Für Menschen mit Verbrennerauto oder Öl beziehungsweise Gasheizung bleibt der Preis pro ausgestoßener Tonne CO₂, also weiter bei ... €.
00:02:06: Aus der Union heißt es das wäre nicht vermittelbar gewesen wenn jetzt der Preis im kommenden Jahr stiege und zwar wegen des Iran Kriegs denn die Preise für fossile Brennstoffe wie Öl- und Gas sind ja dadurch deutlich teurer geworden, auch ohne einen weiter erhöhten CO-Zweibreis der ja die klimaschädlichen Energieträger durch Preissteigerung weniger attraktiv machen soll.
00:02:31: Ja lass uns doch mal kurz gucken wie das funktioniert mit dem CO-Zeitpreis den Zahlenverbrauchern nämlich nicht direkt.
00:02:39: zahlen müssen erst einmal die Unternehmen die Benzin Diesel Heizöl oder Gas verkaufen.
00:02:45: Die müssen nämlich CO²-Zertifikate pro Tonne CO² kaufen, wenn sie fossile Brennstoffe auf den Markt bringen.
00:02:54: Und dann geben Sie ja die Kosten in der Regel an die Kunden weiter.
00:02:59: und ganz überraschend kam der Beschluss der Regierungskoalition nicht denn schon im vergangenen November hatten sich Fachpolitiker aus Union und SPD darauf informell geeinigt also nicht die Spitzenpolitik sondern ein paar Ebenen darunter.
00:03:14: Das wurde nötig, weil der zweite europäische Emissionshandel nach hinten geschoben wurde.
00:03:22: Der hätte nämlich eigentlich schon in den Jahr- und Zweitausendundzwanzig greifen sollen und den deutschen CO-Preis im tanken und Heizen obsolet machen sollen.
00:03:31: Aber jetzt soll er eben erst zweitausendsachtenswanzig starten.
00:03:34: Nur zur Einordnung!
00:03:35: Den Europäischen Emissionshandel gibt es eigentlich schon seit zweitausendfünf?
00:03:40: Das ist der, also jetzt sagen wir mittlerweile ETS-I, also Emission Trading System I. Also erster Emissionshandel dazu denn ein zweiter soll eben kommen.
00:03:51: dann der erste gilt nur für die Stromproduktion und die Industrie.
00:03:55: Der neue Emissions Handel II wäre dann eben für Verkehr und Gebäude also fürs Tanken und Heizen.
00:04:02: Und Deutschland hat für diese Bereiche eben bisher einen nationalen CO² Preis.
00:04:08: Das ist der, um den es jetzt geht.
00:04:10: Der eben eigentlich vom europäischen System abgelöst werden sollte und das erst mal nicht wird.
00:04:18: Für die Verschiebung auf dem Jahr zwanzig haben sich vor allem Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn stark gemacht.
00:04:25: Die Sorge dort war nämlich dass Heizen- und Autofahren für viele Leute einfach zu teuer werden könnten.
00:04:32: In diesen Ländern sind die Einkommen ja auch am Schnitt ein bisschen Niedriger.
00:04:36: Viele wohnen in schlecht gedämmten Häusern und es wird noch extrem viel mit Gas, Kohle oder Öl geheizt.
00:04:43: Und ja Elektroautos gibt's auch nicht so viele.
00:04:45: Deutschland hat den nationalen CO-Preis für Heizen und Tanken im Jahr zwanzig eingeführt.
00:04:52: Man wollte nicht auf die EU warten sondern sofort anfangen Emissionen aus Verkehr und Heizen zu verteuern.
00:05:01: der Emissionshandel II kommt, soll der deutsche nationale CO²-Preis darin aufgehen.
00:05:07: Der Preis wurde dafür gesetzlich bis zum Jahr für das Jahr im Jahr und deshalb war jetzt eine neue Einigung nötig.
00:05:18: Ja und dass der Preis nicht ansteigen soll?
00:05:21: Das ist ein handfestes Problem und zwar eines für den Staatshaushalt.
00:05:25: Geregelt ist nämlich auch was mit dem CO² Geld!
00:05:29: passiert.
00:05:31: Das geht an den Bundesfließt genauer gesagt in dem Klima- und Transformationsfonds, das ist ein Sondervermögen des Bundes also ja einen zusätzlicher Geldtopf neben dem eigentlichen Bundeshaushalt und der ist reserviert für Klimaschutz und Energiewende Projekte, also für den Umbau Richtung Klimaneutralität.
00:05:50: damit wird zum Beispiel der Einbau von Wärmepumpen gefördert die energetische Sanierung von Häusern Der Ausbau von Eheladesäulen und auch in der Industrie, der Umbau hin zu klimafreundlicher Produktion.
00:06:02: Bleibt der CO-Preis im nationalen Emissionshandel für den bisherigen Niveau?
00:06:09: Dann reist es ein Loch in den Klima- und Transformationsfonds.
00:06:13: Denn das Bundesfinanzministerium hatte für seine Haushaltsplanung nämlich angenommen, dass der CO²-Preiss beim Heizen und Tanken schon bei rund CO² liegen wird.
00:06:27: Dem Fonds fehlen deshalb einen Namen in Höhe von vier Milliarden Euro und für den Umbau hin zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft stehen damit weniger Mittel zur Verfügung
00:06:39: oder
00:06:40: der Bund müsste das an anderer Stelle ausgleichen, dass ist aber quasi angesichts der Haushaltslage in Deutschland eher unrealistisch.
00:06:48: Das Bundeskabinett hat ja erst Ende April die Eckpunkte Bundeshaushalt hat im Jahr- und Jahrzehntejahr.
00:06:56: Alle Ministerien sollen weniger Geld ausgeben, und gleichzeitig will der Staat auch mehr Schulden
00:07:13: machen.
00:07:19: Ja, wenn ihr den Podcast jetzt hört am Freitag sind da vielleicht auch schon neue horrormäßige Schlagzeilen in der Welt.
00:07:27: Und in den vergangenen Wochen gab es die auch schon regelmäßig von verschiedenen Wissenschaftlerinnen und deswegen gucken wir uns heute zusammen an... worum es eigentlich geht.
00:07:36: Ja, die Vorhersage-Modelle Prophezein in diesem Jahr ein besonders starkes El Nino hat vor ein paar Wochen schon mal eine Mitteilung herausgegeben.
00:07:47: auch der deutsche Wetterdienst rechnet damit.
00:07:50: Es geht um ein Wetterphänomen, das die Meeresströmung im Pazifik nahe den Äquator durcheinander bringt.
00:07:57: El Nino wurde es im siezehnten Jahrhundert von peruanischen Fischerinnen getauft weil es vor allem um die Weihnachtszeit auftaucht.
00:08:05: El Niño heißt ja auf Spanisch der Junge und hier im speziellen El Nio de Navidad ist also des Christkind gemeint Und die Fischerinnen merkten damals, dass ihnen um die Weihnachtszeit plötzlich keine Beute mehr in die Netze ging.
00:08:21: Die Fischschwärme vor ihrer Küste waren verschwunden und hinzu kamen andere Besonderheiten, die wir heute Extremwetter nennen würden.
00:08:28: Also zum Beispiel heftige Regenfälle, zerstörische Stürme oder längere und heiße Hitzewellen mit Ernte aus Fällen und Hunger.
00:08:39: Wohl ein Grund für Stoß gebetet, deswegen vielleicht auch der religiöse Bezug.
00:08:43: Mittlerweile ist das Phänomen gut untersucht und wir wissen es gibt nicht jedes Jahr einen El Nino sondern unregelmäßig im Schnitt so alle vier Jahre.
00:08:53: Und genau lass uns nochmal kurz gucken was passiert da jetzt?
00:08:57: Also die Passatwinde wehen der Empathiefig normalerweise von Ost nach West Was warmes Ozeanwasser Südamerikasküsten Richtung Indonesien und Australien treibt.
00:09:09: Im El Ninyoja schwächeln, die passet finde aber Und dann erwähnt sich der Ozean vor den Küsten Chilis, Perus und Kolumbiens sehr stark.
00:09:18: Das lässt vor Ort Nahrungsketten zusammenbrechen und sorgt weltweit für
00:09:22: Wetterextreme.".
00:09:23: Ja und wie gesagt benannt wurde das Ganze schon im siebzehnten Jahrhundert noch lange vor der Industrialisierung die die massenhafte Verbrennung fossiler Kraftstoffe und damit die Klimakrise ausgelöst hat.
00:09:35: Es geht also um ein natürliches Klimafänomen.
00:09:39: Und warum reden wir trotzdem hier im Klima-Update darüber?
00:09:43: Ja, das liegt daran dass es Querverbindungen zur Klimakrise gibt bzw.
00:09:48: wie gesagt El Nino führt zu extremeren Wetterereignissen.
00:09:53: aber mittlerweile ist ja die Ausgangslage eben schon extrem.
00:09:57: Das heißt durch El Nio wird zum Beispiel eine durch den Klimawandel ausgelöste Hitzewelle möglicherweise noch krasser.
00:10:04: Ja, und als würde das nicht schon ausreichen, deuten Studien auch darauf hin, dass der El Nino selbst durch die Klimakrise noch stärker wird.
00:10:12: Also die Verstärkung wird noch stärkere.
00:10:15: Das zeigen Rekonstruktionen der Geschichte, aus denen sich ableiten lässt wie sich El Nio zu Zeiten unterschiedlichen CO-Gehalts in der Atmosphäre verhalten hat.
00:10:25: Da zeigt sich es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der CO-Zweigkonzentration Extremität und Häufigkeit auch von El Nino.
00:10:35: Ja, das betrifft by the way nicht nur den Pazifikraum.
00:10:40: Beispielsweise werden durch El Nio die Niederschläge des indischen Monsoon intensiver.
00:10:45: Regen in Ostafrika führt dagegen geringer was dort zu Dürren führt
00:10:51: Und
00:10:51: El Ninho beeinflusst die Strömungspumpe In der Antarctis heizt die Arktis weiter auf beispielsweise für Regenfluten in der Wüste auf der arabischen Halbinsel und führt auch in Europa zu langanhaltenden Dürren.
00:11:09: Ja, die letzte Hochphase war zwischen November im Jahr zwei Tausenddreifundzwanzig und Januarvier zwanzig.
00:11:17: Was nach der Erhebung der Welten Meteorologieorganisation das fünf stärkste bislang registrierte El Nino Ereignis war.
00:11:25: als bislangs stärkstes gilt Das aus dem Jahr, da gab es durch das ausgelöste Extremwetter Schäden in Höhe von Dreiunddreißig Milliarden US-Dollar und mehr als dreieinzwanzigtausend Menschen starben.
00:11:40: Welche Auswirkungen extremes Wetter hat das Hängt natürlich nicht nur mit seiner Stärke zusammen sondern auch Mit der Vorbereitung darauf?
00:11:48: Da ist ja seit Hoffentlich auch ein bisschen was passiert, aber natürlich ist es trotzdem total verständlich dass die Expertinnen die Lage rund um den El Nino eben aufmerksam und mit einer gewissen Sorge verfolgen.
00:12:01: Wir widmen uns jetzt unserem dritten Thema für heute und es wird erfreulicher, versprochen.
00:12:06: Es geht um Urlaub!
00:12:08: Heißt du schon was vor im Sommer?
00:12:09: Ja ich will
00:12:10: ein paar Tage mit
00:12:10: meinem Neffen verbringen.
00:12:12: der wird nämlich eingeschult in diesem Jahr und vielleicht verreisen wir auch ein paar tage aber das steht noch nicht fest.
00:12:18: Cool ja meine Pläne sind auch noch nicht fast gezurt.
00:12:22: möglicherweise fahren wir mit dem Zug irgendwie in so ein ganz kleines Dorf, in Schweden und wissen auch noch nicht so genau wie das funktionieren wird.
00:12:29: Und wie lange es dauert!
00:12:32: Das passt doch zum nächsten Thema denn die EU will solche Bahnreisen in Europa vereinfachen.
00:12:38: Dafür hat die EU-Kommission einen Bahnreisepaket vorgestellt.
00:12:43: Bisher ist es ja so, dass man bei Bahnräsen ins europäische Ausland eben meist mehrere Fahrkarten braucht.
00:12:48: Nämlich halt von den jeweiligen Bahnunternehmen der jeweilige Länder und da braucht man dann auch die einzelnen Websites oder Apps erst recht wenn man von irgendwelchen Rabatten profitieren will, die sie vielleicht anbieten.
00:13:02: Das ist machbar aber echt nervig
00:13:05: zu buchen!
00:13:08: Das ist auch total kompliziert, der Länder übergreifende Preisvergleiche anzustellen.
00:13:12: Die Transparenz ist gering und bei Verspätungen ist dann unklar, wer haftet eigentlich?
00:13:17: Und all das soll sich ändern!
00:13:20: Künftig soll gelten One Journey, one Ticket, full rides – also eine Reise, eine Fahrkarte, volle Rechte für die Verbraucherinnen.
00:13:31: Ja, laut der EU-Kommission könnte das auch die Ticketpreise für die Kundinnen senken.
00:13:35: Nämlich um so fünf Prozent und dadurch würden dann auch mehr Leute Zug fahren.
00:13:40: ist die Annahme?
00:13:41: Und das wäre fürs Klima natürlich super wenn für intereuropäische Reisen häufiger der Zug und seltener das Flugzeug genommen würde.
00:13:50: dass die EU- Kommission Irgendwas will heißt aber natürlich erst mal noch nicht, dass es direkt passiert.
00:13:58: Sie hat das Vorschlagsrecht innerhalb der EU und jetzt müssen sich aber erst
00:14:02: noch die
00:14:03: siebenundzwanzig-IU Mitgliedsstaaten und das Europaparlament auf eine Reform einigen.
00:14:10: selbst danach dürfte es noch einen bis zwei Jahre dauern bis ihren Kraft tritt.
00:14:15: also jetzt diesen und nächsten Sommer Urlaub wird es, dass alles wohl noch nicht geben.
00:14:20: Vorsichtig gesagt!
00:14:22: Und an Bord kriegen muss die EU natürlich auch noch die Zugunternehmen und ausgerechnet die Branche ist skeptisch.
00:14:30: dabei würde sie ja durchaus auch profitieren könnte man meinen wenn ihr Verkehrsmittel insgesamt attraktiver wird.
00:14:36: Aber Sie müssten eben Ihre Reservierungssysteme öffnen und die Kundendaten weitergeben.
00:14:41: Und die Preisgestaltung transparenter machen, teilweise konkurrieren sie ja auch miteinander.
00:14:46: Also man kommt zum Beispiel mit dem ICE, also mit der Deutschen Bahn von Berlin nach Wien oder eben auch mit dem Nachzug der österreichischen ÖBB.
00:14:55: Das sagt z.B.
00:14:57: der Chef des Verbands Europäischer Bahnbetreiber.
00:15:01: Das finden wir jetzt gar nicht so gut, wenn unsere Mitglieder verpflichtet werden das Produkt der Konkurrenz zu verkaufen.
00:15:06: Ja und die Deutsche Bahn hat wieder ein anderes Problem.
00:15:09: Die haben ja vor kurzem schon selbst angekündigt dass es bei ihnen bald viel einfacher wird internationale Tickets zu kaufen.
00:15:18: Im Herbst wird die Bahn an eine technische Schnittstelle angeschlossen, sodass sie bis Ende den Nachbarländern direkt anbieten und verkaufen kann.
00:15:30: Und jetzt hofft sie, dass die EU bei ihren Plänen solche bestehenden Systeme berücksichtigt.
00:15:36: Sonst wären ja die Unternehmen, die schon in eine Harmonisierung investiert haben möglicherweise schlechter gestellt.
00:15:42: Aus
00:15:42: dem Europaparlament kommt tendenziell Zuspruch natürlich vor allem vom progressiven Spektrum.
00:15:48: Dem ist ja klimafreundlicher Verkehr eben besonders wichtig!
00:15:52: Aber auch im konservativen Bereich gibt es durchaus Lob und aber auch Anregungen, also zum Beispiel einen CSU.
00:15:58: Abgeordnete hat dazu gesagt.
00:16:01: Ich paraphrse jetzt mal so eine super Idee!
00:16:05: Aber bitte auch den Busverkehr einbeziehen, denn sonst profitieren wieder vor allem Großstädter innen die eben ja mit Bahnhöfen an den internationalen Zugverkehr angeschlossen sind oder an den Fernverkehr im Allgemeinen.
00:16:21: Genau, erst mal klingt das natürlich schön wenn auch noch verschiedene Öffig zusammen gedacht werden.
00:16:26: Das wäre natürlich echt am allerbesten, wenn man wirklich von Haustür zu Haustüre so buchen könnte.
00:16:31: auf der anderen Seite stelle ich mir jetzt vor macht dass die Sache natürlich auch wahnsinnig komplex also vielleicht sogar so sehr dass man am Ende gar nicht vorankommt wenn man alles auf einmal lösen will.
00:16:42: Aber jedenfalls grundsätzlich würde ich sagen, scheint das Bahnpaket der EU-Kommission da auf ganz gute Stimmung zu stoßen?
00:16:48: Ja und dann gibt es eine Sache die sehr wohl direkt diese Sommersaison den Urlaub mit der Bahn erleichtert.
00:16:54: Das ist das Familienticket was die Bahn diese Woche angekündigt hat.
00:16:59: Für neunundneunzig kann die ganze Familie im deutschen Fernverkehr hin und zurück fahren inklusive Sitzplatzreservierungen, Familie kann natürlich auch die Wahlfamilie sein, einfach bis zu zwei Erwachsene und ein bis drei Kinder.
00:17:15: Also insgesamt bis zu fünf Leute.
00:17:17: Das gilt für die Sommerferienzeit, die ja nach Bundesländern gestaffelt beginnt und endet aber insgesamt von Mitte Juni bis Mitte September läuft Und Details dazu sollen Anfang Juni bekannt werden.
00:17:31: Ja das ist schon echt günstig Wobei man sagen muss Kinder bis vierzehn fahren ja eh kostenlos mit also auch so schon sehr gut.
00:17:40: Ja, jedenfalls hat aber die Bahn mit dieser Aktion, die natürlich auch voll den PR-Anteil hat total die Zeichen der Zeit erkannt.
00:17:47: also Benzin ist teuer, Kerosin ist teurer und die Bahn kann sich als Entlasterin hinstellen wo die Bundesregierung ja schon nur auf die AutofahrerInnen achtet.
00:17:57: Also das ist ein kluger Schachzug von Bahnchefin Evelyn Palla denn sie hatten natürlich andere selbst ganz viele Baustellen, also auch im wahrsten Sinne des Wortes.
00:18:07: Also das Schiedennetz ist immer noch in bedauernswertem Zustand.
00:18:11: Die Sanierung dauert und schleppt sich.
00:18:16: Man muss da echt als Kund in Geduld haben angesichts der vielen Baustelle.
00:18:22: Und so eine kurzfristige Aktion kann natürlich nicht über grundlegende Probleme... hinweg täuschen, die weiter angegangen werden müssen.
00:18:30: Die Pünktlichkeit der ICE und Intercity der Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr sogar noch weiter nachgelassen.
00:18:37: Nur sechzig Prozent der Fernzüge waren zweitausendfünfundzwanzig pünktlich – das heißt ja auch schon nur weniger als sechs Minuten zu spät.
00:18:49: Zum Vergleich zweitausend fünfzehn waren noch knapp drei Viertel der Fernzuge pünklich also deutlich mehr!
00:18:55: Grund für die Verschlechterung sind vor allem die vielen Baustellen.
00:18:59: Da hat Eveline Palla vor einer, weil ich schon gesagt, dass sie auch wieder die Sechzig-Prozent-Pünktlichkeit ansteuert, einfach weil die Baustelle wegen der Maronen Schienen nicht weg können.
00:19:13: und bis Ende des Jahres soll es wieder auf Siebzig Prozent Pünktigkeit im Fernverkehr hochklittern.
00:19:20: Ja, da sind wir sehr gespannt und ja das ist eben so schnell wenig zu machen.
00:19:25: Anders als bei so einer gute Laune Sparticket-Aktion die geht eben schon dann einfach mal so.
00:19:31: Schade natürlich dass das Alleinreisende oder Paare ohne Kinder wiederum nicht profitieren.
00:19:36: nebenbei gesagt aber für viele Menschen dürfte es den Urlaub an der Ostsee am Bodensee in den Alpen im Herz usw.
00:19:43: doch ein bisschen günstiger machen.
00:19:46: Das war das Klima Update.
00:19:48: wenn euch der Podcast gefällt Abonniert uns gerne und lasst uns eine Bewertung und Feedback da.
00:19:53: Ihr könnt also auch eine Mail schreiben, nämlich an klima-update at klimareporter.de.
00:19:59: Und zum Schluss möchten wir uns noch bei denjenigen bedanken die unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.
00:20:05: Das war in dieser Woche Franz Faubel.
00:20:08: Danke und ein schönes Wochenende!
00:20:23: Das Klima-Update ist ein Projekt des Klimawissen
00:20:25: eV
00:20:26: in Kooperation mit der TATS
00:20:27: und der Tatspannterstiftung.
00:20:29: Es wird im Wechsel moderiert von Verena Kern, Sandra Kirchner, Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz.
00:20:35: Unser Produzent ist Christian Eichler.
00:20:37: Ihr könnt unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen!
00:20:39: Dazu besucht uns auf www.verein-klimawissen.de.