klima update° - der Nachrichten-Podcast von taz und klimareporter°

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Transkript

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00:00:00: Der Klimawandel ist eine wichtige Triebkraft von Flucht.

00:00:03: Doch zugleich steckt in Mobilität auch die Chance einer besseren

00:00:09: Anpassung.

00:00:09: Die Zahlen

00:00:10: sind bereits jetzt sehr hoch, im Jahr twenty-fünfundzwanzig wurden etwa dreißig Millionen Menschen durch Extremwetterereignisse wie Stürme, Dürren oder Überschwemmungen temporär vertrieben.

00:00:25: warnt die Migrationsforscherin Petra Bendl von der Universität Erlang Nürnberg, die mit ihren Kollegen zusammen am Montag den Report Globale Flucht vorgestellt hat.

00:00:36: Darüber sprechen wir gleich hier im Podcast.

00:00:50: Hi und herzlich willkommen zu einem neuen Klima Update!

00:00:54: Wir sind der Klimanachrichten-Podcast von Klimareporter und der TATS und wir sprechen über die drei wichtigsten Klimaanachrichten der Woche.

00:01:04: Ich bin Verena Kern von Klimareporte und ich begrüße zurück im Podcast meine Kollegin Katharina Schypkovsky von der TATS.

00:01:12: Hi, Katharina!

00:01:13: Herzlich willkommen zurück im Klima-Update.

00:01:17: Hi Verena, vielen Dank und schön dass ich wieder hier sein kann.

00:01:20: Ich hatte gerade diese Woche meine erste Arbeitswoche nach der Elternzeit und bin jetzt wieder regelmäßig dabei.

00:01:25: Sehr schön das freut mich sehr.

00:01:28: So, und jetzt fangen wir an mit der Folge vom fünften Juni.

00:01:35: Das sind heute unsere Themen.

00:01:37: Zuerst sprechen wir über den ökologischen Fußabdruck von Rechenzentren und künstlicher Intelligenz dann beschäftigen wir uns mit klimabedingter Flucht.

00:01:50: Und zum Schluss geht es um die Frage, wie viel Aufmerksamkeit die Bundesregierung eigentlich dem Thema Klimawandel und Klimapolitik schenkt.

00:01:59: Da gibt's ein neues Analysetool mit wirklich interessanten Ergebnissen!

00:02:04: Wir fangen an mit einem richtig präsentem Thema – nämlich die Umweltauswirkungen, die Rechenzentren und künstliche Intelligenz verursachen.

00:02:15: Das ist ja die Branche, die im Moment am aller aller aller stärksten wächst.

00:02:21: Und das verbraucht sehr viele Ressourcen und erzeugt auch sehr viel Müll!

00:02:26: Und genau dazu hat die Universität der Vereinten Nationen in dieser Woche einen umfangreichen Bericht vorgelegt

00:02:32: Ja, und der trägt den Titel The Environmental Coast of Artificial Intelligence Carbon Water and Land Footprints.

00:02:40: Also die Umweltkosten von künstlicher Intelligenz CO² Wasser-und Land Fußabdruck.

00:02:45: Bevor wir uns das anschauen was in dem Berichter drin steht erst noch ein paar Worte zu der Universität der Vereinten Nationen von der dieser Berichte ja stammt Die UN-Universität oder auch Weltuniversität genannt, die gibt es seit schon gut fünfzig Jahren.

00:03:03: Und sie ist sowas wie die Denkfabrik der Vereinten Nationen.

00:03:07: Insgesamt gibt's fünfzehn Institute an verschiedenen Standorten, die sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen und das Institut, dass jetzt diesen KI Bericht erstellt hat – das ist das Institüt für Wasser, Umwelt und Gesundheit Und das sitzt in Kanada.

00:03:25: Kommen wir mal zu dem Bericht selber, die Forschenden gucken sich unter anderem an wie viel Energie Rechenzentren verbrauchen und wieviel davon auf die KI entfällt und wie sich das in den nächsten Jahren voraussichtlich entwickeln wird.

00:03:39: Diese Fragen stellen sicher viele Leute seit es in den letzten Jahren einen regelrechten Hype um KI gibt.

00:03:46: zum Energieverbrauch gibt's auch schon einiges an Forschung.

00:03:49: Dieser Report macht aber... Noch mehr und das ist auf jeden Fall eine Stärke des Berichts, würde ich sagen.

00:03:57: Die Forschenden gucken sich auch andere Umweltkosten an die ja auch sehr relevant sind nämlich Wasser dass man unter anderem für die Kühlung der Rechenzentren braucht oder Land als Baufläche für Kraftwerke und Rechencentren und natürlich auch Wasser und Land für die vorgelagerte Industrie die etwa Chips herstellt, die für die Rechen Zentren benötigt werden.

00:04:20: Und sie gucken auch auf den Müll Also den Elektroschrott.

00:04:23: Das heißt die Hardware, die in recht kurzer Zeit durch noch leistungsfähigere Hardware ersetzt wird.

00:04:29: Hier schätzt der Report die Menge an Elektro-Schrott, Und ja, das ist ungefähr so viel wie zweihundertfünfzig Eifeltürme die man jedes Jahr verschrotten würde.

00:04:46: Die zentrale Aussage des Berichts lautet schon heute ist der ökologische Fußabdruck der künstlichen Intelligenz alles andere als eine Kleinigkeit.

00:04:55: aber weil die Branche so rasant wächst wird auch dieser Fußabdrück entsprechend rasant Wachsen.

00:05:02: Wir geben euch mal ein paar Zahlen, damit ihr euch die Größenordnung ungefähr vorstellen könnt.

00:05:07: Laut dem Bericht haben Rechenzentren weltweit im letzten Jahr – also in den Jahr- und Zweitenfünfundzwanzig rund vierhundertfünfzig Terawattstunden Strom verbraucht.

00:05:17: Das ist fast so viel wie ganz Frankreich in einem Jahr an Stromverbraucht!

00:05:21: Und der Anteil der KI in diesem Stromverbruch lag bei zwanzig Prozent.

00:05:25: Zwanzig Prozent?

00:05:26: Also ein Fünftel das ist jetzt noch nicht so irreviel.

00:05:30: aber jetzt kommt der Punkt.

00:05:32: Bis zum Jahr zwanzig dreißig wird es voraussichtlich eine Verdopplung geben und gleich zweifach.

00:05:40: der gesamte Stromverbrauch von Rechenzentren wird sich, wenn alles weiterläuft wie bisher ungefähr verdoppeln.

00:05:47: Und der Anteil der KI daran ebenso.

00:05:50: er wird vorauslich von zwanziger auf vierzig Prozent steigen.

00:05:55: Und beim Verbrauch von Wasser und Land kann man Ähnliches sagen, einfach weil die Branche so extrem stark und extrem schnell wächst.

00:06:03: Man muss allerdings dazusagen – das sind nur Schätzungen und Hochrechnung!

00:06:07: Letztlich kann man nicht genau beziffern wie viel von der Energie die Rechenzentren verbrauchen auf die künstliche Intelligenz entfällt Denn es fehlt einfach die Transparenz.

00:06:17: Sowohl die Konzerne, die die KI-Modelle entwickeln als auch die Rechenzentrumsbetreiber legen nur punktuell Daten offen wenn überhaupt.

00:06:26: Und man muss sich halt klar machen, neunzig Prozent der Rechen Zentren weltweit stehen entweder in den USA oder China wo man eben nicht mit Transparenz rechnen kann.

00:06:35: In dem

00:06:36: Report gibt es auch Schätzungen zu den CO² Emissionen durch KI Aber auch hier ist es mit Vorsicht zu genießen, denn man müsste ja ganz genau wissen woher der Strom kommt.

00:06:48: Also ob aus Windkraft oder Solaranlagen oder doch eher aus Gaskraftwerken fossiler Energie und auch da gibt's zu wenig Transparenz um das ganz genau sagen zu können.

00:07:00: Fachleute die nicht an dem Bericht beteiligt waren, sagen die Zahlen die da genannt werden zum Energieverbrauch, die decken sich ungefähr mit der aktuellen Forschung Und die geht davon aus, dass heutzutage so eins bis anderthalb Prozent des globalen Stromverbrauchs von Rechenzentren verbraucht wird und das das bis zu zwei Tausend Dreißig auf drei bis vier Prozent steigen wird.

00:07:21: Im Vergleich zu anderen Sektoren ist das immer noch moderat.

00:07:26: Die Stahl- und Zementbranche beispielsweise, die verbraucht über fünfzehn Prozent des globalen Stroms.

00:07:33: Landwirtschaft und Schwertransport jeweils mehr als zehn Prozent.

00:07:37: Das sind dann schon ganz andere Dimensionen.

00:07:39: Andererseits diese Branchen wachsen auch nicht so stark wie die KI-Branche.

00:07:45: insofern ist das Thema auf jeden Fall relevant und sollte weiter untersucht werden.

00:07:50: Wir kommen zu unserem nächsten Thema.

00:07:52: Klimabedingte Flucht ist kein Zukunftsthema mehr, sondern aktuell auf einem extrem hohen Stand.

00:07:59: Gleichzeitig schotten sich viele Staaten immer mehr ab und verschärfen die Krise damit.

00:08:04: Aber in der hohen Mobilität der Menschen steckt auch eine Chance auf bessere Anpassung an die Bedingungen der Klimakrise.

00:08:10: Das ungefähr bis in verkürztes ist die Kernbotschaft des Reports globale Flucht,

00:08:20: Die Forscherinnen kommen von verschiedenen Universitäten, zum Beispiel vom Center for Human Rights Erlagen Nürnberg und dem Institut für Migrationsforschung in Osnabrück.

00:08:30: Und sie erstellen diesen Report jährlich im Auftrag des Projekts Flucht- und Flüchtlingsforschungsvernetzung und Transfer – das wird vom Forschungsministerium gefördert.

00:08:42: Dieser Report jetzt vom ersten Juni soll sozusagen die Forscherin Aber nicht nur eine Bestandsaufnahme sein, sondern ein Wegruf.

00:08:52: Warum, Katharina?

00:08:53: Weil die internationale Gemeinschaft und ganz vorne dabei auch die EU und Deutschland immer weniger Verantwortung in dieser Krise übernimmt – im Gegenteil, die internationelle Gemeinschaft trägt durch ihre Abschottungspolitik sogar zur Eskalation bei!

00:09:07: Also es sind mehr als hundertsiebzehn Millionen Menschen weltweit auf der Flucht doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

00:09:14: Die Zahl ist jetzt natürlich so groß, dass man sich das nicht so genau vorstellen kann.

00:09:17: Aber noch mal anders gerechnet allein im letzten Jahr mussten dreißig Millionen Menschen vorübergehend vor der Klimakrise fliehen und das sind mehr als Poleneinwohnerinnen.

00:09:28: hat Übergehend heißt zum Beispiel aufgrund einer Flut ist das Gebiet, wo man wohnt überschwemmt.

00:09:34: Dann kann man wahrscheinlich später zurückkommen.

00:09:36: aber vierzehn Millionen Menschen wurden im letzten Jahr auch dauerhaft innerhalb ihres Landes vertreiben wegen Dürrenflut oder Überschwemmungen.

00:09:43: Ja, innerhalb Ihres Landes hast du gesagt dass es ein gutes Stichwort denn eine der zentralen Botschaften des Reports lautet auch, dass die weit aus meisten Klimaflüchtlinge innerhalb ihrer Region bleiben, also ganz anders als es öffentlich oft wahrgenommen und kommuniziert wird.

00:10:02: Also die meisten Menschen fliehen eben nicht nach Europa oder in den USA sondern in ihre Nachbarländer.

00:10:11: Und man muss dazu sagen schon im Jahr zwanzig hat der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen und fünf Jahre später auch der Internationale Gerichtshof betont Keine Person darf in ein Land abgeschoben werden, indem ihr Leben oder ihre Freiheit durch Klimafolgen bedroht ist.

00:10:31: Aber ja die Länder halten sich eben nicht

00:10:33: dran.".

00:10:34: Und die Aussichten sind leider auch düster.

00:10:37: Denn in der kommenden Woche am zwölften Juni tritt ja die Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems abgekürzt GEAS in Kraft – die weitere wirklich gravierende Verschlechterung für schutzsuchende Menschen bedeutet!

00:10:51: Zum Beispiel ja auch die Unterbringung in haftähnlichen Lagern.

00:10:56: Die Forscher rechnen damit, dass es mit Gears zu noch mehr Rechtsbrüchen kommen wird wie zum Beispiel zu Pushbacks an der Grenze.

00:11:02: Ja

00:11:03: das sind schon düstere Aussichten!

00:11:05: Wir

00:11:05: kommen jetzt zu unserem dritten Thema Klimaschutz.

00:11:09: Die Eindämmung der Klimakrise und damit verwandte Themen erleiden ja schon seit einiger Zeit einen Bedeutungsverlust.

00:11:15: im öffentlichen Diskurs also über das Klima wird nicht mehr so viel gesprochen Also bei uns natürlich schon und in der TATS auch, aber auf Regierungsebene eben leider kaum.

00:11:28: Das ist zumindest das Gefühl, dass man so bekommt, wenn man die Nachrichten verfolgt.

00:11:32: Und was da wirklich dran ist, ob das Klima kein Thema mehr im Kabinett ist, kann man jetzt genau nachgucken mit einem Tool, das das Recherche-Portal fragt den Staat gerade veröffentlicht hat.

00:11:47: und ist einfach eine durchsuchbare Datenbank, in die fragt den Staat alle Transkripte der Bundespressekonferenzen der letzten zwölf Jahre reingefüttert hat.

00:11:58: Und eben verschlagwortet

00:12:00: hat.".

00:12:01: Leicht noch einmal kurz zur Erklärung – was ist die Bundespressekonferenz?

00:12:04: Das ist ein von Journalistinnen organisierter Verein, der die Regierungssprecher und die Sprecherin der Ministerien dreimal pro Woche zu Regierungs-Pressekonferenz einlädt.

00:12:14: Da beantworten die Sprecherinnen der Bundesregierung und der Ministerien die Fragen der Journalistinnen.

00:12:19: Daneben organisiert der Verein auch viele weitere Veranstaltungen,

00:12:22: z.B.,

00:12:23: wenn ein Bericht oder ein Gutachten vorgestellt wird.

00:12:26: Und fragt den Staat hat jetzt sozusagen nur die Regierungspressekonferenzen genommen und in die Datenbank eingepflegt.

00:12:33: Das sind aber immerhin mehr als tausend siebenhundert Dokumente.

00:12:36: Die absolute Zahl ist gar nicht so interessant sondern eher die Kurve, die anzeigt wann über das Thema gesprochen wurde.

00:12:44: Frag den Staat hat praktischerweise ein Diagramm gemacht, das in verschiedenen Kurven zeigt wie der Konjunkturverlauf der Worte Klimawandel, Klimaschutz, Klimakrise und Klimaschutzgesetz über die letzten zwölf Jahre war.

00:12:56: Ja, und das sieht man... ...zwei-tausend achtzehn war das Klimatheema auf dem absoluten Tiefpunkt und steigt dann aber sprunghaft an bis zwei-tauend neunzehntem Höhepunkt von Fridays for Future Und das Jahr, in dem das Klimaschutzgesetz verabschiedet wurde.

00:13:16: Also man sieht da die Bundesregierung hat auf den Druck von der Straße reagiert.

00:13:21: In diesem Jahr fällt das Wort Klima in siebzig Prozent aller Regierungspressekonferenzen.

00:13:27: Siebzig prozent!

00:13:28: Das ist wirklich ein hoher Wert.

00:13:30: Es ist auch mehr als doppelt so viel wie in den Jahren zwei Tausend Fünfzehn und Sechzehn also direkt nachdem Pariser Klima abkommen.

00:13:40: Und da sieht man, Druck von der Straße wirkt.

00:13:41: Zumindest beeinflusst er die Themen mit denen sich die Bundesregierung

00:13:46: auseinandersetzt.".

00:13:47: Ja dann nach einem Jahrzehnte kommt allerdings der totale Einbruch aller Klimathemen wegen der Corona-Pandemie?

00:13:55: Das einzige Wort mit einer positiven, wenn auch sehr niedrigen Kurve in den Pandemiejahren ist Klimakrise.

00:14:02: Weil die Außenministerin der Ampelkoalition Annalena Baerbock als erste Ministerin angefangen hat dieses Wort überhaupt zu nutzen und sie hat das Klima ja auch relativ häufig thematisiert.

00:14:14: Zum Ende der Koalition hat sich dann kaum noch verwendet und nach dem Bruch der Ampel hatte es sich zielstrebig auf die Nulllinie zu bewegt.

00:14:21: Ja, und heute beziehungsweise auch im ganzen Jahr, in dem Jahr zwanzig, redet im Kabinett niemand mehr von der Klimakrise.

00:14:28: Ihr könnt das selbst ganz einfach nachgucken wenn ihr auf der Homepage vorhin fragt den Staat dass Projekt nachgeliefert anklickt Und er könnte den Zeitraum auswählen indem euch die Regierungspressekonferenzen interessieren Und ihr könnt so zum Beispiel auch rausfinden, wann die Klimakrise im Regierungs-Wording auf die in Anführungszeichen schwarze Liste gekommen ist.

00:14:51: Ich sage es jetzt so weil das Wort doch einfach nicht mehr benutzt wird.

00:14:56: ja und ab wann z.B.

00:14:57: die Klimaziele an Bedeutung verlieren?

00:15:01: Und diese magische Technologieoffenheit in den vordergrund tritt.

00:15:06: man kann natürlich alle mögliche Worte suchen.

00:15:08: Zum Beispiel kam das Wort Femizid genau Einmal von twenty-fünfzehn bis heute vor.

00:15:15: Ebenso das Wort Kapitalismus.

00:15:17: Ja, es ist schon... Das sagt schon vieles aus, ne?

00:15:21: Falls ihr euch jetzt fragt in welchem Zusammenhang überhaupt über Kapitalismus debattiert wurde in der Regierungspressekonferenz, dass war tatsächlich im Zusammenhang mit dem Klima.

00:15:30: Das war im November zwei tausend zwanzig nach der Klimakonferenz in Scham el Sheik.

00:15:35: Da hat ein Journalist gefragt, ob man denn dort auf der Kopf auch über die Ursachen der Klimakrise gesprochen habe.

00:15:41: Zu denen ja ganz maßgeblich der Kapitalismus zähle und ein Sprecher des Auswärtigen Amts hat daraufhin gesagt Die Abschaffung des Kapitalismus hätte da jetzt nicht auf dem Programm gestanden weil das Programm muss ja auch im Konsens verabschiedet werden.

00:15:54: Also war ganz unterhaltsam.

00:15:55: Guck mir nochmal auf die Auswertungen, die die KollegInnen bei Frag den Staat gemacht haben.

00:16:02: Nach der Corona-Krise steigt die Kurve der Wörter Klima, Klimaschutz, Klimagesetz wieder an und erreicht im Jahr zwanzig sogar einen Höchststand.

00:16:13: Allerdings leider nicht weil die Ampelkoalition so eine ambitionierte Klimaschutzpolitik betrieben hätte nein sondern weil sehr viel über das Heizungsgesetz und das Klimaschussgesetz gestritten wurde.

00:16:27: Daher fallen die Begriffe in dieser Zeit in achtzig Prozent der Regierungspressekonferenzen.

00:16:34: Also nur auf die Zahlen zu gucken hilft nicht, man muss dann schon den Kontext betrachten aber das ist ja ziemlich einfach weil man in dieser Datenbank ja die ganzen Protokolle nachlesen kann.

00:16:45: also wirklich ein echt cooles Projekt.

00:16:48: Für heute sind wir erst mal am Ende unserer Folge angelangt.

00:16:51: Wenn euch das Klima Update gefällt abonniert uns gerne und lasst uns eine Bewertung da und schickt uns gerne Feedback.

00:16:57: Ihr könnt uns auch eine Mail schreiben, nämlich an klimaminusupdate at klimareporter.de.

00:17:02: Und

00:17:02: zum Schluss möchten wir uns noch bei denjenigen bedanken die unsere Arbeit durch eine Spende ermöglichen.

00:17:09: In dieser Woche war das Marco Roscher.

00:17:11: Vielen Dank und viele von euch unterstützen uns ja sogar regelmäßig zb monatlich vierteljährlich oder jährlich.

00:17:21: Das gibt uns Planungssicherheit und dafür geht ein ganz großes Danke an Heiko Pachel Angelika Rösa, Alessandro Speziale, Julian Scheuerer, Roland Mussonius, Harald Manns, Nuri Ehrenstein, Michael Raddatz, Patrick Seeber, Sebastian Baywinkel, Kai Zitzmann, Helmut Frieda, Daniel Holderbach, Roy Kavanaugh, Philipp Dressler, Saskia Reinbeck, Hilmar Hins, Franz Baumann, Bernd Füringer, Lukas Pechtoldt.

00:17:57: Hugo Bahndorf, Ralf Bußberg, Friederike Benjes, Peter Spang, Mandy Singer Brodowski und Sarah Fösom.

00:18:07: Vielen Dank auch von mir!

00:18:08: Und ein schönes Wochenende!

00:18:10: Ja tschau!

00:18:22: Das Klima-Update ist ein Projekt des Klimawissen

00:18:24: eV

00:18:25: in Kooperation mit

00:18:26: der TATS und der Tatspunterstiftung.

00:18:28: Es wird im Wechsel moderiert von Verena

00:18:30: Kern,

00:18:30: Sandra

00:18:30: Kirchner,

00:18:31: Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz.

00:18:34: Unser Produzent ist Christian Eichler.

00:18:36: Ihr könnt unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.

00:18:38: Dazu besucht uns auf www.verein-klimawissen.de.

Über diesen Podcast

So viel Klimakrise, so wenig Zeit: Ständig gibt es Neuigkeiten in Sachen Klima – aber was bedeutet es eigentlich, wenn Deutschland CO2-Endlager bauen will, China den Solar-Markt mit Dumping-Preisen flutet oder Forscher*innen die Klimasensitivität genauer bestimmen können? Im klima update° besprechen Journalistinnen vom Online-Magazin klimareporter° und von der Tageszeitung taz jeden Freitag die wichtigsten Klima-Nachrichten der Woche. So seid ihr in ein paar Minuten auf dem Stand.

Wir können das klima update° nur durch Spenden produzieren. Wenn ihr könnt, helft uns bitte dabei: https://www.verein-klimawissen.de/spenden

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Und hier: https://taz.de/Schwerpunkt-Klimawandel/!t5008262/

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