00:00:00: Ja, lieber Kollege.
00:00:01: Sie sagten eben man müsste den Menschen vertrauen.
00:00:03: aber nun sehen wir das.
00:00:05: bei diesem Gebäude Modernisierungsgesetz oder bei dem teuer Heizengesetz wie wir es auch gerne nennen Wir ja die Situation haben dass sowohl Handwerkerverbände Arbeitgeberverbände Umweltverbände Gewerkschaften und ihre eigenen Expertin inklusive der Klima Union in der Union gesagt haben dieses Gesetz ist mooks.
00:00:23: Dieses Gesetz sollte so nicht beschlossen
00:00:26: werden.
00:00:26: Das war Lorenz Gösta Beutin von den Linken in der Auseinandersetzung mit einem CDU-Kollegen im Bundestag.
00:00:33: Die schwarz-rote Reform des Heizungsgesetzes wurde wenige Minuten später trotzdem beschlossen.
00:00:38: Was darin steht und was die klimapolitischen Nachbesserungen der Regierung bringen, das gucken wir uns im Klima Update gleich zusammen an.
00:00:56: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Klima-Up.
00:01:04: Wir sprechen über die drei wichtigsten Klimanachrichten der Woche.
00:01:08: Ich bin Susanne Schwarz von Der Tatz und ich spreche heute mit meiner Kollegin Katarina Schipkowski, ebenfalls von der Tatz.
00:01:15: Hi!
00:01:20: Das neue Heizungsgesetz wurde in dieser Woche vom Bundestag und Bundesrat verabschiedet und bringt erhebliche Verschlechterungen für den Klimaschutz.
00:01:37: Und zum Schluss gucken wir aufs Essen, genauer gesagt gucken wir uns zwei Speisepläne an bzw.
00:01:43: zwei Szenarien die sehr unterschiedlichen Auswirkungen auf das Klima hätten.
00:01:47: Wenn der Himmel sich so gelblich färbt oder nicht nur der Himmeln sondern die Luft insgesamt ein bisschen trüb-und gelblicher aussieht dann liegt es meistens daran dass Staub aus der Sahara hier zu uns rüber weht.
00:01:58: Und dieses Phänomen nimmt zu, das hat eine Gruppe aus ForscherInnen am Schweizerischen Paul Scherer-Institut jetzt herausgefunden.
00:02:06: Das hat Auswirkungen vor allem für vulnerable Gruppen wie Asmatikerin oder andere Vorerkrankte mit Herzkreislauf und Atemwegsbeschwerden sowie ältere Menschen und kleine Kinder.
00:02:16: Was
00:02:16: die Forscherinnen gemacht haben ist folgendes... Die Feinstaubdaten von mehr als hundert Messstationen in ganz Europa aus den Jahren zwölf bis zweitausendundzwanzig ausgewertet und daraus dann mit Hilfe künstlicher Intelligenz ein Modell für den ganzen Kontinent entwickelt.
00:02:34: Und dann geht es um die Zusammensetzung des Staubs, also die Metalle, die darin vorkommen vor allem Aluminium und Titan sind typisch für Wüstenstaub.
00:02:43: Es gab von früheren Studien schon die Vermutung mehr Wüstenstaub nach Europa kommt, aber es gab eben bisher keine so großflächige Untersuchung.
00:02:52: Also wir machen noch mal einen Schritt zurück.
00:02:54: Insgesamt ist die Luft in Europa in den vergangenen Jahrzehnten viel sauberer geworden.
00:02:59: Durch höhere Umweltstandards ist die Feinstaubbelastung aus Abgasen, Schornsteinen und vom Abrieb von Reifen auf der Straße deutlich zurückgegangen.
00:03:08: Der Sahara-Staub nimmt allerdings zu und untergräbt so zu einem gewissen Teil die Bemühungen dem Feinstaub einzudämmen.
00:03:15: Und es ist eben auch schwieriger, weil man da mit strengeren Abgasnormen oder anderen Vorschriften ja halt nichts machen kann.
00:03:22: Also erst mal muss man davon ausgehen dass der Wüstenstaub weiter ansteigt sagen die Forscherinnen was man natürlich machen kann ist Warnsysteme zu etablieren für Risikogruppen die an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung dann eben nicht raus gehen sollten.
00:03:37: aber das ist natürlich auch nicht so eine tolle Lösung Zumal es in Südeuropa, im untersuchten Zeitraum pro Jahr im Schnitt, mit hoher Feinstaubbelastung gab.
00:03:47: Da müsste man dann ja fast einmal pro Woche zu Hause
00:03:49: bleiben.".
00:03:49: Der Grund
00:03:50: für den zunehmenden Wüstenstaub ist wahrscheinlich die Klimakrise
00:03:53: –
00:03:54: surprise!
00:03:54: – genauer gesagt der Fakt, dass die Sahara immer weiter austrocknet und die Stürme, die den Staub hertransportieren sind stärker geworden und bringen mehr Staub mit.
00:04:06: Wahrscheinlich ist das auch schon Ziemlich lange so, das sieht man an Eisbohrungen in den Alpen.
00:04:12: Da haben sich die Ablagerung von Wüstenstaub im Eis in den letzten Hundertfünfzig Jahren mehr als verdoppelt.
00:04:18: Natürlich kommt nicht überall in Europa gleich viel Wüsenstaub an sondern Südeuropa ist wesentlich stärker betroffen als Nordeuropa.
00:04:26: Ich will euch da jetzt nicht mit Mikrogrammangaben pro Kubikmeter verwirren oder belasten aber in diesem untersuchten Zeitraum ist die Menge in Italien, der Eges und dem Adria-Raum um zehn bis zwanzig Prozent gestiegen.
00:04:41: Und das ist natürlich schon heftig!
00:04:44: Ja, die Wissenschaftlerinnen leiten daraus auch eine höhere Sterblichkeit ab.
00:04:48: Also die Gefahr an Herzinfarkt oder Atemproblemen zu sterben steigt dadurch um null Komma sechs sieben Prozent.
00:04:55: Die Gefahr ins Krankenhaus zu kommen steigt auch bei Kindern und Jugendlichen um zwei Komma fünf Prozent.
00:05:01: Bei Erwachsenen ist es ein bisschen niedriger Und auch das Funktionieren von Solaranlagen ist davon betroffen, wenn die Sonne dann eben nicht so richtig durchkommt.
00:05:10: Vor allem bei großen Anlagen schlägt es negativ zu Buche.
00:05:14: Wir kommen jetzt zu unserem zweiten Thema.
00:05:16: Die klimaschädlichere Form des Heizungsgesetzes kommt wirklich.
00:05:20: Jetzt haben sie Bundestag und Bundesrat final beschlossen letzten Freitag.
00:05:23: genauer gesagt Da wollen wir noch mal abschließend einen Blick drauf werfen.
00:05:27: Was wurde denn jetzt beschlossen nach diesem ganzen Hin- und Her?
00:05:30: Ja oder vielleicht wieder erst einmal nach den Schritt zurück?
00:05:34: Was sollte denn bisher gelten?
00:05:36: Kurz und knapp.
00:05:37: Bisher sollte eine Wärmewende gelten, also nach und nach ein Austausch der Heizungen, die aktuell eben noch zum Großteil fossil betrieben werden gegen klimafreundliche Varianten.
00:05:49: Deutschland muss im Jahr zwei Tausendfünfundvierzig klimaneutral sein.
00:05:52: Heizung halten oft mehrere Jahrzehnte.
00:05:56: Also das ist einfache Mathematik des Man da langsam oder eigentlich ziemlich schnell aufhören muss jetzt fossile Heizungen einzubauen.
00:06:04: Wichtig dabei, es ging auch bei diesem alten Heizungsgesetz, die letzte, die entsprechende Reform, die kam von der Amperegierung, da ging's immer nur um Heizungen, die eh neu eingebaut werden also entweder weil ein komplett neues Haus entsteht das dann natürlich auch eine Heizunge bekommt oder weil eine Heitzung in einem bestehenden Gebäude richtig kaputt ist dass nicht mehr reprägiert werden kann und deshalb ganz raus muss.
00:06:33: Neue Heizungen sollten dann zumindest zu mindestens sixty-fünf Prozent erneuerbar betrieben sein.
00:06:39: Für neue Häuser gilt es jetzt schon seit Jahrzehntevielundzwanzig, bei bestehenden Gebäuden sollte die Regelung gestaffelt greifen bis spätestens Juli zweizehntausendzwanziger je nach Größe des Wohnorts also.
00:06:51: da war die Idee.
00:06:53: von großen Städten kann man schneller eine umfassende Wärmeplanung erwarten, von der ja dann auch wiederum Verbraucherentscheidungen abhängen.
00:07:01: Kleinere Kommunen die brauchen ein bisschen länger Zeit nämlich eben möglicherweise bis zum Jahr zwanzig.
00:07:07: Jetzt wird das anders!
00:07:09: Der Einbau von Öl und Gasheizungen bleibt auch langfristig möglich.
00:07:13: da gibt es gar kein Enddatum mehr so ganz ohne Klima.
00:07:17: irgendwas war das jetzt aber selbst der konservativ geführten Regierung nicht möglich.
00:07:21: deshalb soll es die sogenannte Biotreppe geben.
00:07:25: Wer jetzt eine fossile Heizung einbaut, der muss die ab dem Jahr im Jahr und zweizehn bis zehn Prozent mit Pflanzen basierten Brennstoffen betreiben.
00:07:32: Also z.B.
00:07:33: mit sogenannten Biogas.
00:07:35: Bis zum Jahr vierzig steigt dieser Anteil auf sechzig Prozent.
00:07:39: Ursprünglich war es das dann auch schon mit Klimapolitik in diesem Gesetz?
00:07:42: Aber da hat die Regierung ja tatsächlich noch n bisschen nachgeschärft, oder?
00:07:47: Ja genau!
00:07:47: Bis zu den Jahren zweizehntausendfünfundvierzig, wenn Deutschland eben gesetzlich zur Klimaneutralität verpflichtet ist... müssen Anbieter von Heizöl und Gas vollständig auf solche alternativen Materialien umstellen.
00:08:01: Ja, das macht das Ganze jetzt zumindest in sich stimmig, ne?
00:08:03: Denn die Bundesregierung behauptet ja immer noch dass sie zu dem Klimaziel für zwei tausendfünfundvierzig steht.
00:08:10: Vorher war es halt einfach komplett unplausibel Und auch ja offenkundig klageanfällig muss man sagen denn das Bundesverfassungsgericht hat ja schon mal auch ein Verschlechterungsverbot beim Klima festgestellt.
00:08:24: Das Problem ist nur, wo jetzt diese ganzen synthetischen oder Biokraftstoffe herkommen sollen.
00:08:31: Das ist ein bisschen unklar!
00:08:33: Also gerade der Anbau von Energiepflanzen zum Beispiel für Biogas steht oft in der Kritik.
00:08:38: wenn es nicht gerade um Pflanzenabfälle handelt dann da geht's oft um Monokulturen mit Pestizideinsatz und so weiter außerdem Geniakerflächen dann für die Ernährung verloren.
00:08:49: also deshalb ist das aus ökologischer Sicht gar nicht wünschenswert, dass alle aktuellen Öl- und Gasheizungen in Zukunft eben zum Beispiel mit Biokraftstoff betrieben werden.
00:08:59: Und die Stoffe sind auch in anderen Bereichen gefragt vor allem wenn wir über synthetische Kraftstoffe auf Wasserstoffbasis sprechen denn da ist es halt knapp und Knappheit heißt natürlich auch hoher Preis.
00:09:12: Kritikerinnen sprechen deshalb auch von einer Heizkostenfalle.
00:09:16: Gleichzeitig hat die Regierung übrigens auch angekündigt, die staatliche Förderung für Wärmepumpen zu kürzen.
00:09:21: Um Wärmpumpen geht es ja oft, wenn eine klimafreundlicher Heizung eingebaut werden soll.
00:09:26: Mit dieser Kürzung wird es möglicherweise für mehr Leute attraktiv sich doch noch ne Gasheizung zu kaufen wo die Investitionskosten eben erst mal geringer sind.
00:09:35: Die Rechnung kommt dann halt später über die Betriebskosten.
00:09:38: Ja das ist natürlich besonders vermietende problematisch obwohl es da durchaus eine Kostenteilungsvereinbarung gibt.
00:09:44: also das Gesetz denkt schon Ein bisschen mit.
00:09:47: Die Zusatzkosten sollen aufgeteilt werden zwischen Mietenden und Vermietenden, sodass diese eben nicht einfach die günstigeren Investitionskosten von so einer Gasheizung abgreifen können und die Nachteile auf die Mietende abwälzen.
00:10:02: Aber Preisschocks von fossilen Öl- und Gas sind davon natürlich nicht abgedeckt.
00:10:07: Und aus dem gilt das Ganze nur für neue Heizungen.
00:10:09: also wer jetzt schon eine Öl oder Gasheitzung in seiner Mietwohnung hat und das Heizmittel wird teurer, weil eben Bioöl oder Gas oder Ähnliches beigemischt wird.
00:10:20: Der bleibt womöglich doch allein auf den Kosten sitzen.
00:10:23: Wobei ich da auch schon Rechtsgedachten gesehen habe die der Klagemöglichkeiten für Mietende sehen.
00:10:28: Apropos Klage – Die deutsche Umwelthilfe will juristisch gegen das ganze neue Heizungsgesetz vorgehen und fürs Bundesverfassungsgericht ziehen!
00:10:37: weil eben ein geringerer Klima-Nutzen zu erwarten ist als Vorderreform und ja wie gesagt das Verschlechterungsverbot gilt.
00:10:45: Und auch sonst ist die Klimabewegung auf der Straße, das ist ja was, was man jetzt in paar Jahren nicht so sagen konnte.
00:10:52: durch Corona und sicher auch durch die Ampelregierung wo zwar trotz grünen Beteiligung energiepolitisch nicht nur Gutes passiert ist stichwort LNG Boom aber eben doch viel passiert es.
00:11:04: Und jetzt mit Schwarz-Rot gibt es natürlich richtig viele Reibungsfläche.
00:11:08: Das belebt ja so eine Bewegung, natürlich!
00:11:10: Fridays for Future hat zum Beispiel letzten Freitag wegen des Heizungsgesetzes mal wieder in twenty fünf Städten protestiert.
00:11:16: Wir kommen zu unserem letzten Thema für heute und zwar geht's um was ganz anderes nämlich unser Essen.
00:11:22: Was wir essen, wirkt sich nicht nur auf unsere eigene Gesundheit und unser Wohlbefinden aus sondern auch auf das Klima und die Gesundheit des Planeten.
00:11:30: Das wissen wir eigentlich schon lange und es gibt ja immer wieder Empfehlungen von Expertinnen oder... Wissenschaftsgremien, die sich mit dieser Frage genauer beschäftigen.
00:11:39: Und eines der Gremien ist die EAT Lancet Kommission und hat in dieser Woche eine Studie veröffentlicht, in der sie zwei Ernährungszenarien vergleicht – und zwar hinsichtlich der Auswirkungen, die das eben auf's Klima.
00:11:53: Die EAT Lancet Kommission ist ein internationales Expert in den Gremium, das von der NGO EAT und der Fachzeitschrift The Lancet gegründet wurde.
00:12:02: Und hat zum Beispiel die Planetary Health Diet entwickelt – also eine Ernährungsweise, die sehr nachhaltig die Umwelt schonen würde, die Klimakatastrophe eingrenzen und für mehr Gesundheit bei den Menschen sorgen würde.
00:12:13: Ja, klingt irgendwie nach einer Wunderdiät.
00:12:18: Da wird ja immer viel versprochen bei Diäten?
00:12:20: Ja genau!
00:12:21: Aber in diesem Fall ist es anders als jetzt bei irgendeiner Kohlsuppen-Diät oder bei Intervallfasten oder so... Es geht hier vorrangig darum die planetaren Grenzen zu wahren und gleichzeitig möglichst viele Menschen auf der ganzen Welt gesund zu ernähren.
00:12:37: Tatsächlich sind aber die Empfehlungen, was man dann essen sollte ganz ähnlich wie das, was einem jede Ernährungsberatung auch sagt.
00:12:45: Also viel Gemüse, viel Obst, viel Vollkorn- und Hülsenprodukte, wenig Tierprodukte und vor allem wenig Fleisch schon gar nicht von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen oder Ziegen weil sie einfach zu viele Methan auspupsen und ausrübsen.
00:12:59: Okay so weit so bekannt?
00:13:00: Was war denn jetzt die Neuerung in dieser Woche?
00:13:03: Die Forscherinnen haben zwei Zukunftsszenarien durchgerechnet.
00:13:07: In dem einen essen wir weiter wie bisher.
00:13:09: Also mit Wir ist jetzt die ganze Erdbevölkerung gemeint, das heißt da wo es wirtschaftlich möglich ist also vor allem in den großen Industrienationen essen die Menschen viele hochverarbeitete Produkte sehr viel Fleisch, viele Milchprodukte und Eier und viel Weizen aber wenig Gemüse und Obst.
00:13:26: Und wenn wir das bis zu zwei Tünze sich so weitermachen steigen die Tierbestände.
00:13:31: Die landwirtschaftlichen Nutzflächen werden mehr Mengen an Nahrungsmitteln, die wir produzieren werden auch größer und das ist keine gute Nachricht könnte ja erst mal so klingen in Bezug auf Hungerbekämpfung usw.
00:13:43: Aber die Hälfte der bewohnbaren Landflächen der Erde wird schon landwirtschaftlich genutzt überwiegend für Viehzucht und den Anbau von Tierfutter und es wird schon ein Drittel der produzierten Lebensmittel weggeschmissen Oder geht verloren?
00:13:59: Wenn wir also so weitermachen, bedeutet das auch immer mehr Emissionen.
00:14:03: Mehr Umweltbelastung und wir feuern damit natürlich die Klimakrise weiter an.
00:14:08: Die Forscherinnen weisen darauf hin dass schlechte Ernährung außerdem ja auch eines der größten Gesundheitsrisiken überhaupt ist und jedes Jahr zu rund fünfzehn Millionen vorzeitigen Todesfällen bei Erwachsenen führt.
00:14:20: Und nach mal zu den Emissionens der Ernährungssektor ist eben einer der größten Emissionstreiber.
00:14:26: Wenn man alles zusammenrechnet, kommt man da auf ungefähr ein Drittel der menschengemachten Treibhausgasemissionen die auf das Ernährungssystem zurückgehen.
00:14:33: also da ist dann Landwirtschaft drin, Landnutzungsänderungen... Das heißt sowas wie wenn so natürliches Moor trocken gelegt wird für Landwirtschaft oder Waldwälder abgelockt abgeholzt werden für Landwirtschaft oder so und Verpackung, Einzelhandel, Transport über die ganze Welt usw.
00:14:53: Das ist da alles mit drin aber ja eine hohe Zahl ein Drittel der Emissionen.
00:14:58: von daher ist es auch wenig überraschend dass die Forscher eben zu dem Schluss kommen das dieses weiteres Szenario das mit Abstand teurere auch ist.
00:15:07: Demgegenüber stellen sie einen Transformationsszenario die wie gesagt auch eine Ernährungsberatung empfehlen würde.
00:15:20: In diesem Szenario würden landwirtschaftliche Flächen produktiver werden, statt immer mehr Raum einzunehmen und die Lebensmittelverschwendung würde halbiert.
00:15:28: also die Flächennutzung würde sinken und der Tierbestand würde vor allem ganz massiv sinken in dem Szenarium um sechzig Prozent.
00:15:36: dann braucht man natürlich weniger Tierfutter und kann auf den Flächen Essen für Menschen anbauen.
00:15:41: so wird es dann eben auch produktiver.
00:15:43: Infolgedessen würden die Netto-CO-Zweihemissionen aus der Landwirtschaft um... ...sechsundsiebzig Prozent sinken.
00:15:51: Also im Vergleich zu diesem Weitersoß-Szenario.
00:15:54: und auch die Methan- und Lachgasemission in der landwirtschaftlichen Produktion, die würden um ein Drittwilch zurückgehen und man würde eben im Gesundheitssektor auch viel Geld sparen, weil Leute gesünder werden.
00:16:06: Ja
00:16:06: also die Empfehlungen an die Politik, die die Wissenschaftlerinnen aus dieser Forschung ableiten ist ganz klar für eine vielpflanzenbasiertere Ernährung und eine entsprechende Umorganisierung des weltweiten Agrar-Sektors.
00:16:19: Und damit guten Appetit!
00:16:21: Das war's vom Klima Update für heute.
00:16:24: Vielen Dank fürs Zuhören und für eure Aufmerksamkeit.
00:16:26: wenn euch der Podcast gefällt Abonniert uns gerne und lasst uns eine Bewertung und Feedback da.
00:16:32: Ihr könnt uns auch eine Mail schreiben, nämlich an klima-update at klimareportab.de.
00:16:38: Und dann wollen wir uns noch bei allen bedanken die das Klima Update mit einer Spende unterstützen.
00:16:42: Vielen Dank auch von mir!
00:16:44: Ciao
00:16:55: Das Klima-Update ist ein Projekt des Klimawissen eV in Kooperation mit der TATS und der Tatspannterstiftung.
00:17:01: Es wird im Wechsel moderiert von Verena Kern, Sandra Kirchner, Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz – unser Produzent ist Christian Eichler!
00:17:09: Ihr könnt unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.
00:17:12: Dazu besucht uns auf www.verein-klimawissen.de.