klima update° - der Nachrichten-Podcast von taz und klimareporter°

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00:00:00: Weit.

00:00:00: mehr als hunderttausend Nutztiere sind an nur einem Wochenende im Juni gestorben.

00:00:05: Der Grund war die extreme Hitze.

00:00:07: Offizielle Zahlen, wie viele Tiere es genau waren, gibt's nicht – weil die Bundesländer und Landkreise Tiere, die an Hitze sterben gar nicht erfassen!

00:00:15: Wir schauen uns heute trotzdem an, wieviele Tiere an den Folgen der Extremtemperaturen gestorbt sind.

00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Klima-Update.

00:00:36: Wir sind der Klimanachrichten-Podcast von Klimareporter und der TATS, wir sprechen über die drei wichtigsten Klimaanarchichten der Woche.

00:00:43: Ich bin Katarina Schubkowski von der Tatsch.

00:00:45: Und ich spreche heute mit meiner Kollegin Verena Kern vom Klimareporter.

00:01:01: kaum Aufmerksamkeit bekommen hat, nämlich dass Hitzewellen auch für Nutztiere lebensgefährlich sein können.

00:01:09: Bei unserem zweiten Thema geht es nochmal um Hitze, nämlich darum wie Hitze und Dürre sich auf unsere Energiesysteme auswirken.

00:01:18: Und zum Schluss haben wir noch was Positives.

00:01:20: Eine neue Studie zeigt nämlich das tropische Bäume resilienter gegen Trockenheit sein können als bislang angenommen.

00:01:29: Die Hitzewellen, die wir in diesem Sommer bisher erlebt haben und gerade jetzt auch wieder erleben sind tödlich.

00:01:35: Das war überall in den Nachrichten das habt ihr gesehen.

00:01:37: es sind tausende Menschen aufgrund der extremen Temperaturen gestorben.

00:01:41: was in diesem Zusammenhang aber fast gar nicht so berichtet wurde ist dass auch sehr viele Tiere an der Hitze sterben Also nicht nur wilde Tiere, da kann man es natürlich nicht ganz so leicht feststellen.

00:01:52: Sondern auch Tausende Nutztiere wie Schweine und Vögel oder Hühner.

00:01:57: Tiere können zum Teil viel schlechter mit Hitze umgehen als wir Menschen.

00:02:02: Denn viele Tiere haben gar keine oder kaum funktionale Schweißdrüsen.

00:02:08: Wir Menschen haben so zwei bis vier Millionen davon – also wirklich ziemlich viel!

00:02:14: Kaninchen und Hasen, aber auch Elefanten haben gar keine.

00:02:19: Schweine-Hundenkatzen haben nur ganz rudimentäre Schweißdrüsen die auf jeden Fall nicht ausreichen sich an so heißen Tagen zu kühlen Und Vögel haben auch keine Schweißdrüsen.

00:02:31: Ein dichtes Fell und ein dichtes Gefieder sind natürlich jetzt auch nicht so optimal.

00:02:37: Die Tiere können das ja auch nicht einfach ausziehen wie wir Menschen.

00:02:39: Kleidung Diese Tiere kühlen sich dann eben anders ab,

00:02:43: z.B.,

00:02:43: indem sie die Flügel ausbreiten oder baden oder sich mit Wasser bespritzen.

00:02:48: Hunde und auch Vögel hächeln und küheln sich über die Zunge ab.

00:02:51: Kaninchen und Hasen und auch Elefanten kühln sich über den großen Ohren

00:02:55: ab.".

00:02:55: Ja aber das reicht alles nicht, wenn die Temperaturen so hoch sind wie sie jetzt unter in diesem Sommer sind und waren!

00:03:05: Wenn wir, wie auch in diesem Sommal zusätzlich zur Hitze noch eine ... Dürreperiode haben, fehlt es vielen Tieren auch an Nahrung und Trinkmöglichkeiten.

00:03:15: Zum einen weil die Wiesenweiden und Flüsse austrocknen zum anderen weil Insekten und Würmer auch schwerer zu finden sind, die ja für viele Tiere eine wichtige Nahrungsquelle

00:03:26: darstellen.".

00:03:27: Okay aber wie groß ist das Problem jetzt genau?

00:03:30: Das hat die Tatz recherchiert!

00:03:31: Die Kollegin Eve Gebacker hat sich dabei auf Nutztiere fokussiert Und herauskam, dass es keine offiziellen Zahlen oder Hochrechnungen gibt.

00:03:40: Aber das ist weit über hunderttausend Tiere sein müssen!

00:03:43: Wieso

00:03:43: sein müssen?

00:03:44: Wie auch bei den Menschen ist der Tod durch Hitze meistens nicht eindeutig feststellbar, weil es dann letztlich ein Organversagen ist, das zum Tod führt.

00:03:53: Außerdem ist der Hitze-Tut bei Tieren nicht meldepflichtig außer es sterben ganz viele Tiere in ganz kurzer Zeit.

00:03:59: aber dann geht's eher darum, dass man Geflügel pässt und andere ansteckende Krankheiten ausschließen möchte.

00:04:04: Was man aber machen kann und was die Tatsache gemacht hat, ist Tierkadaver Beseitigungsunternehmen zu fragen.

00:04:11: Und da wurde tatsächlich eine erhöhte Auftragslage festgestellt zum Beispiel in Bayern.

00:04:16: Einige Landkreise erheben auch Zahlen zur hitzebedingten Tiersterbe.

00:04:21: Ja, genau.

00:04:21: In Sachsen-Anhalt zum Beispiel war es am letzten Juniwochenende noch heißer als im restlichen Deutschland und der Salzlandkreis in Sachsen Anhalt gab gegenüber der Tat an dass dort fünftausend vierhundert Eltern Masttüner Bräuler und Legehennen gestorben sind.

00:04:37: Das sind zehn Prozent des gesamten Bestands in diesem Landkreis.

00:04:42: Die vier Ställe in denen die Vögel gestorbt wurden hatten keine Kühlanlagen.

00:04:46: Allerdings sind Kühlanlagen auch nicht so sicher, weil sie bei besonders hohen Temperaturen auch gerne mal ausfallen.

00:04:53: Und auch bei Schweinen gab es im Salzlandkreis an diesem Wochenende eine erhöhte Sterblichkeit.

00:04:59: Und wie ist das denn in den anderen Bundesländern?

00:05:02: In Brandenburg im Landkreispotz der Mittelmark starben ebenfalls mehr Vögel als gewöhnlich.

00:05:07: Hier geht's vor allem um Puten – aber genaue Zahlen gibt's nicht!

00:05:11: Niedersachsen hat als einziges Bundesland Zahlen zu Hitze, Totentieren geliefert die über einzelne Landkreise hinausgehen, allerdings auch ohne zu sagen wie viele Tiere genau gestorben sind.

00:05:22: Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat nur gesagt dass dreihundert zwei Tonnen totes Geflügel angefallen sind.

00:05:29: das ist dreimal so viel wie am kühleren Wochenende Mitte Juni also vierzehn Tage vorher und wenn man das nachrechnet kommt man je nach Geflügelart auf treizehntausend bis hunderttausend tote Vögel.

00:05:41: Was jetzt in dieser Recherche nicht vorkam, das sind Kühe.

00:05:46: Aber da gibt es andere Untersuchungen die zeigen dass schon zwanzig Grad eigentlich zu warm für Milchkühe sind.

00:05:54: Die arbeiten ja ziemlich hart kann man sagen weil sie darauf gezüchtet sind dreißig Liter Milch pro Tag zu geben und dafür müsst ihr Körper sehr viel Energie umsetzen also auch Wärme wieder an die Umgebung abgeben.

00:06:10: Das ist eben schwierig, wenn die Luft sehr heiß und erfeucht ist.

00:06:13: Kühe geben dann aber trotzdem weiter Milch, weil sie darauf gezüchtet sind.

00:06:18: Aber das löst massiven Stress im Körper aus.

00:06:21: Also das Immunsystem baut zum Beispiel auch ab ... Und das Gleiche gilt für Schweine.

00:06:26: Eine Muttersau mit vierzehn Ferkeln gibt auch sechzehn Liter Milch am Tag, ähnlich wie so eine Hochleistungskuh.

00:06:33: Ja, das ist schon ohne Hitze ein ziemlicher Stress!

00:06:38: Aber nächste Woche wird es wieder kühler.

00:06:41: und wir kommen jetzt zu unserem nächsten Thema.

00:06:45: Ja, bei unserem zweiten Thema geht's auch um die aktuelle Hitze und düre Krise!

00:06:51: Wir schauen uns an wie sich Hitze- und anhaltende Trockenheit auf die Energiesysteme auswirken – und zwar bei den fossilen Energien also Atomkraftwerke, Gas- und Kohlekraftwerke Und auch bei den Erneuerbaren, also Wasserkraftwerke Windenergie und Solarenergie.

00:07:09: Ja wir fangen mal mit den fossilen Energien an – also mit Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken.

00:07:15: Das sind sogenannte thermische Kraftwerke und sie haben alle etwas gemeinsam.

00:07:20: Sie erzeugen nämlich zunächst Wärme und daraus wird über Turbinenstrom gewonnen Aber ein großer bis sehr großer Teil fällt als Abwärme an.

00:07:29: Wie viel genau hängt dann vom Wirkungsgrad dieser thermischen Kraftwerke ab, der oft aber gar nicht so hoch ist?

00:07:36: Und wenn die Luft- und Wassertemperaturen steigen, dann wird es entsprechend schwieriger diese Abwärme in die Umgebung abzugeben.

00:07:42: Genau!

00:07:44: Schauen wir uns mal die Atomkraftwerke zuerst an.

00:07:48: Das Atomeiler mit Hitzen nicht so gut klarkommen habt ihr bestimmt schonmal gehört oder gelesen.

00:07:54: das taucht häufiger in den Schlagzeilen auf Aber man muss da differenzieren.

00:08:00: Die Hitze ist nämlich gar nicht so sehr das Problem für Atomkraftwerke, sondern die Dürre.

00:08:07: Betroffen sind in erster Linie Anlagen mit sogenannte Durchlaufkühlung.

00:08:12: Das heißt es gibt keine Kühltürme, sondern es werden kontinuierlich große Wassermengen aus dem Fluss oder aus dem Meer entnommen und erwärmt zurückgeleitet.

00:08:25: Und dafür gibt's Grenzwerte die bei niedrigwasser- und hohen Gewässertemperaturen erreicht werden.

00:08:32: Und dann muss die Leistung des Kraftwerks reduziert werden oder die Anlage muss ganz abgeschaltet

00:08:38: werden.".

00:08:39: Was man vielleicht noch dazusagen muss, nur ein relativ kleiner Teil der Atomkraftwerke weltweit hat so eine Durchlaufkühlung – also keine Kühltürme!

00:08:48: Nämlich vierzehn Prozent oder rund sechzig von insgesamt vierhundertvierzig Reaktoren.

00:08:53: In Frankreich zum Beispiel sind es acht von insgesamt siebenfünfzig.

00:08:57: Der größere Teil der Anlagen in Frankreich und auch weltweit hat Kühltürme, Umlaufkühlung wird das dann genannt.

00:09:04: Und braucht.

00:09:04: nur ein Bruchteil der Wassermenge ist also gar nicht so stark betroffen von Hitze und Dürre.

00:09:09: Ja es soll jetzt

00:09:10: kein Plädoyer für die Atomkraft sein!

00:09:14: Sie isst und bleibt eine sehr teure und riskante Art Energie zu erzeugen.

00:09:19: Aber vielleicht erklärt es so ein bisschen, könnte ich mir vorstellen.

00:09:23: Warum Atomkraftfans mehr oder weniger immer nur mit den Schultern zucken?

00:09:27: Wenn man sagt ja Hitze und Dürre Ereignisse werden durch den Klimawandel immer häufiger auftreten und auch heftiger ausfallen.

00:09:36: Bislang jedenfalls haben Hitze der Atom Kraft gar nicht so viele Probleme bereitet.

00:09:42: Eine Studie kam gerade zu dem Ergebnis dass die weltweiten Atomkraftwerke in den letzten zwanzig Jahren durch Hitze und Dürre nur null Komma sechs Prozent weniger Strom erzeugt haben.

00:09:55: Also das ist wirklich ein ziemlich geringer Verlust.

00:09:58: Wir kommen jetzt zu den Gas- und Kohlekraftwerken, sie brauchen auch Kühlung für ihren Betrieb und haben entweder Kühl Türme oder nutzen Fluss oder mehr Wasser im Durchlauf.

00:10:08: Und da kann es zu denselben Problemen mit zu hohen Wassertemperaturen kommen, die wir gerade eben schon bei der Atom Kraft beschrieben haben.

00:10:15: Bei einigen Gaskraftwerken werden aber nicht nur hohe Wassertemperaturen und niedrigwasser zum Problem, auch die hohen Lufttemperaturenspielen eine Rolle.

00:10:26: Gas- und Dampfkombikraftwerke verbrennen nämlich einen Gemisch aus Gas und Luft Und wenn Luft wärmer wird, hat sie eine geringere Dichte als kühle Luft.

00:10:38: Diese geringe Dichte führt dazu, dass die Luft mehr Raum einnimmt und somit weniger Platz für das Gas bleibt.

00:10:46: Das heißt, die Gaskraftwerke können nicht so viel Strom erzeugen wie üblich.

00:10:51: Der Effekt ist jetzt auch nicht dramatisch hoch aber er ist da!

00:10:55: Dann kommen wir zu den Erneuerbaren.

00:10:57: Auch Sie sind betroffen.

00:10:59: am direktesten Schlägdürre auf die Wasserkraft durch Wo Flüsse weniger Wasser führen und Stauseen nicht ausreichend gefüllt werden, gibt es schlicht weniger Energie die Turbinen antreiben kann.

00:11:11: Und hier gilt für Laufwasserkraftwerke zählt unmittelbar die Wassermenge im Fluss während Speicheranlagen längere Trockenperioden überbrücken können dafür aber auf ausreichende Niederschläge und Schneeschmälze angewiesen sind.

00:11:24: ein wachsender Teil des Winterniederschlags fällt als Regen statt als Schnee.

00:11:30: Damit verschiebt sich auch die saisonale Verfügbarkeit der Wasserkraft.

00:11:34: Die Windkraft hat andere Schwachstellen, nämlich ausgedehnte sommerliche Hochdruckgebiete, die Hitze und Dürre bringen können zugleich auch für Flauten sorgen.

00:11:46: Und genau das zeigt sich derzeit in Deutschland.

00:11:49: In den letzten Tagen lag die Windstromerzeugung teils um die sechzig Prozent unter dem saisonalen Durchschnitt.

00:11:57: Die geringe Windleistung trug zusammen mit den getrosselten französischen Atomkraftwerken dazu bei, dass die Großhandelspreis für Strom deutlich angezogen sind.

00:12:08: Aber natürlich muss man sagen, die Verhältnisse unterscheiden sich regional.

00:12:12: Während ein Land wenig windwählt können Nord- und Ostseep bessere Bedingungen bieten.

00:12:18: eine geographisch breit verteilte Erzeugung und leistungsfähige Stromnetze verringern deshalb das Risiko.

00:12:25: Und jetzt zur Solarenergie.

00:12:27: Auch hier gibt es einen Hitzeeffekt, bei Solarzellen sinkt die Leistung mit steigender Temperatur – bei den üblichen Siliziummodulen um einige Zehntelprozent je zusätzlichem Grad Celsius.

00:12:39: Ein Modul kann sich bei voller Sonne auf sechzig oder siebzig Grad erhitzen und liefert dann bei gleicher Einstrahlung weniger Leistung als an einem kühlen Frühlingstag.

00:12:48: Ja, das bedeutet

00:12:49: aber nicht dass Solaranlagen während Hitzewellen schlecht funktionieren.

00:12:53: Meist ist zugleich die Sonneneinstrahlung sehr hoch und die Tage sind ja lang und dieser Effekt überwiegt den temperaturbedingten Wirkungsgradverlust normalerweise deutlich.

00:13:05: Und gerade an heißen Sommertagen besitzt Solarstrom einen systemischen Vorteil.

00:13:10: Die Erzeugung ist um die Mittagszeit hoch, also dann wenn auch der Kühlbedarf in Gebäuden wächst.

00:13:17: Zum Schluss noch ein Wort zu den Stromleitungen.

00:13:20: Auch sie leiden unter Hitze.

00:13:21: Höhere Temperaturen erhöhen Verluste.

00:13:24: Freileitungen können stärker durchhängen.

00:13:26: Transformatoren müssen gegebenenfalls vorsichtiger betrieben werden.

00:13:30: Um ein kleines Fazit zu ziehen, die Klimakrise verändert die Anforderungen an die Energiewende.

00:13:36: Europa muss nicht nur seine Treibhausgasemissionen möglichst schnell senken – das Energiesystem selbst muss an eine Welt angepasst werden in der extreme Hitze warme Flüsse und niedrigwasserhäufige auftreten!

00:13:48: Ja und zum Schluss haben wir noch ne gute Nachricht für euch.

00:13:52: Tropische Bäume können sich besser als bisher angenommen an Dürren anpassen.

00:13:57: Das hat eine internationale Studie ergeben, die gerade im Fachjournal Nature erschienen ist.

00:14:04: Und das ist wirklich ne sehr gute Nachricht denn tropische Wälder speichern ja riesige Mengen CO² und natürlich stehen sie sehr unter Druck in der Klimakrise oder vielleicht sollte man besser sagen durch menschliches eingreifen also durch Rodungen für Landwirtschaft, für Infrastrukturprojekte wie Staudemo oder Straßen und auch für den Rohstoffabbau.

00:14:26: Und natürlich leiden die komplexen Ökosysteme unter Dürren und Hitze.

00:14:31: Ja, also gute Nachrichten im Klimabereich kommen leider oft mit zahlreichen Einschränkungen daher.

00:14:37: Es gibt diese ganzen Stressfaktoren, die du gerade aufgezählt hast und einer von denen ist jetzt doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet.

00:14:45: Aber hey!

00:14:45: Gerade in diesem Bereich muss man ja an guten Nachrichten nehmen was man kriegen kann Also... Die Wissenschaftlerinnen haben dreihundert Bäume untersucht, die acht zentropische Arten aus Puerto Rico's größten Klimazonen repräsentieren.

00:14:58: Bei den Klimazonen geht es dann um Abstufungen je nach Niederschlagsmenge so von ständig feuchten bis trockenen Zonen und da haben sich die Forscherin die hydraulische Leitfähigkeit der Bäume angeguckt also die Fähigkeit des jeweiligen Baums über die Wurzeln Wasser aus tiefen Bodenschichten in obere trockene Bodenschicht zu holen.

00:15:19: Diese Leitfähigkeit macht eben aus, wie gut ein Baum mit Wasserknappheit umgehen kann.

00:15:24: Bisher

00:15:25: hatte man angenommen dass die hydraulische Leitfähigkeit der Bäume innerhalb einer Spezies ungefähr gleich bleibt also das zum Beispiel mangroven immer eine gewisse Menge Niederschlag brauchen sonst kriegen sie Probleme.

00:15:40: aber jetzt in dieser Studie kam raus Fast alle untersuchten Baumarten, ihr Wassertransportsystem ein lokale und sich veränderndes Niederschlagsmengen anpassen können.

00:15:53: Denn anders als bisher adgenommen kann die gleiche Baumart in ganz unterschiedlichen tropischen Klimazonen gut bestehen und mit den dortigen Niederschlagsmängen umgehen.

00:16:04: Bäume sind also viel flexibler als angenommen Und das bedeutet dann auch, dass Sie mit zunehmender Trockenheit besser umgehen können als bislang gedacht.

00:16:15: Es bedeutet allerdings nicht, dass die Anpassungsfähigkeit unbegrenzt ist und die Klimakatastrophe keine Bedrohung mehr für tropische Wälder darstellt – das ist ja klar!

00:16:24: Aber die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, dass Klimamodelle noch genauer werden und dass wir besser verstehen wie Wälden resilienter werden

00:16:32: können.

00:16:32: Ja und das war's mit dem Klima Update für heute.

00:16:36: Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert uns gerne und lasst uns eine Bewertung und Feedback da!

00:16:42: Ihr könnt uns auch ne Mail schreiben nämlich an klimabinusupdate at klimareporter.de.

00:16:52: Und zum Schluss möchten wir uns noch bei allen bedanken die das Klima-Update mit einer Spende unterstützen.

00:16:57: In dieser Woche geht unser Dank an Nikki Niemeyer.

00:16:59: Vielen Dank auch von mir und ciao!

00:17:01: Schönes Wochenende,

00:17:34: ciao!

Über diesen Podcast

So viel Klimakrise, so wenig Zeit: Ständig gibt es Neuigkeiten in Sachen Klima – aber was bedeutet es eigentlich, wenn Deutschland CO2-Endlager bauen will, China den Solar-Markt mit Dumping-Preisen flutet oder Forscher*innen die Klimasensitivität genauer bestimmen können? Im klima update° besprechen Journalistinnen vom Online-Magazin klimareporter° und von der Tageszeitung taz jeden Freitag die wichtigsten Klima-Nachrichten der Woche. So seid ihr in ein paar Minuten auf dem Stand.

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