EU-Strategie für die COP31, Kahlschlag-Vorwurf gegen Ikea, Klimahilfen werden unfair verteilt

Shownotes

- **COP31 in Antalya:** Welche Verhandlungsposition die EU vertritt, was das Ziel von 35 Prozent Stromanteil am weltweiten Endenergieverbrauch bis 2035 bedeutet und warum mehr Elektrifizierung allein noch keinen Ausstieg aus fossilen Energien garantiert. Weitere Streitpunkte sind Klimafinanzierung und der Zeitplan für den nächsten IPCC-Sachstandsbericht. - **Greenpeace-Recherche zu IKEA:** Im Mittelpunkt steht ein Kahlschlag in den rumänischen Karpaten. Greenpeace zufolge gelangte Holz aus einem schützenswerten Waldgebiet in die IKEA-Lieferkette. IKEA weist die Vorwürfe zurück und verweist auf geltende Bewirtschaftungsregeln und FSC-Zertifizierungen. Wir besprechen auch die Kritik am Siegel und die Forderung nach einem Einkaufsstopp für Holz aus besonders schützenswerten Wäldern. - **Ungleich verteilte Anpassungshilfen:** Der Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt untersucht, wie Finanzhilfen im Verhältnis zu Klimarisiko und Bevölkerungsgröße verteilt werden. Besonders arme und konfliktreiche Länder haben demnach oft den schlechtesten Zugang. Der Bericht fordert einfachere Verfahren sowie mehr Zuschüsse statt Kredite.

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